Unverträglichkeit durch Medikamente ausgelöst – Erfahrungsbericht von Ela

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link.
Die liebe Ela von TraumHawaii lebt seit neun Jahren mit einer Laktoseintoleranz. Ausgelöst wurde sie bei ihr durch eine Krankheit und Medikamente. Wie sie damit umgegangen ist und ihren Alltag meistert, erzählt sie dir heute. Vielen lieben Dank, Ela, dass du so offen über deine Unverträglichkeit und deine Krankheit erzählst.
*Das ist ein Gastartikel von Ela von TraumHawaii*
Vielleicht erzähl ich dir erstmal wer ich bin. Ich bin eigentlich Reisebloggerin, obwohl ich meinen Blog nicht so wirklich als Reiseblog sehe. Ich schreibe über Hawaii, denn dort fühle ich mich zu Hause und möchte ich wohnen.
Ela von Traumhawaii
Wie kommt eine Hawaii-Bloggerin jetzt also auf die Weglasserei? Helen und ich kennen uns seit über einem Jahr und unterstützen uns in unserem Business immer wieder auf’s Neue. Ich liebe ihren Blog und es war mir eine riesengroße Ehre, als sie fragte ob ich einen Gastartikel für die Weglasserei schreiben würde. Denn ich bin nicht nur Hawaii-Verliebt, sondern habe auch eine Unverträglichkeit. Ich möchte dir also heute meine Geschichte erzählen.

Die Laktose und ich

Es war ein schleichender Prozess, denn als Kind liebte ich es, die frische Milch vom Bauern zu trinken. Doch es kommt im Leben ja immer anders als du denkst.

2008 wurde ich schwer krank und musste sehr starke Medikamente einnehmen, die mein Überleben sicherten. Es war eine schwere Zeit, aber jetzt geht es mir mittlerweile wieder gut.

Doch starke Medikamente ziehen auch starke Nebenwirkungen und auch etliche Spätfolgen und Langzeitnebenwirkungen mit sich.

Ich kann dir gar nicht mehr genau sagen, wann ich festgestellt habe, dass ich mein Essen nicht vertrage, aber es war auf jeden Fall während der Therapie. Also beobachtete ich, bei welchem Essen vor allem auftrat, dass mir unwohl wurde. Ich aß Nudeln mit heller Sauce, es ging mir schlecht. Aß Pizza Hawaii (mein Lieblingsgericht), es ging mir schlecht. Trank leckeren heißen Kakao und es ging mir schlecht. Okay, irgendwas mussten die Dinge gemeinsam haben. Und wie du sicher weißt, ist es die Laktose.

Also tippelte ich in der nächsten Woche zum Arzt und machte einen Unverträglichkeitstest auf Laktose.

Hätte mir der Arzt vorher gesagt, dass es mir nach dem Test so gehen würde als hätte ich einen Liter Milch getrunken, hätte ich es wohl bei der Selbstdiagnose belassen.

Also trank ich brav die Substanz (meiner Meinung nach ein Glas Milch) beim Arzt und windete mich mit Bauchschmerzen nach Hause.

Im Gegensatz zur Milch, ging das aber schnell vorbei. Und schon am Nachmittag sagte mir der Arzt, dass ich mit meinem Gefühl einer Laktose-Intoleranz richtig lag. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es wirklich nur Milch oder milchähnliches war und man es auch bei einem Selbsttest hätte belassen können.

Aber okay, eine Diagnose war da. Und jetzt?

Jetzt stand ich erstmal da. Was macht man denn mit einer Laktoseintoleranz. 2009 gab es die wundervolle Weglasserei noch nicht, also selbst recherchieren und natürlich Laktose weg lassen. Bis dahin war mir noch nicht klar, wo überall Laktose versteckt war und ist.

Ein Leben ohne Laktose

Beim nächsten Termin im Krankenhaus sprach ich es an und meine Ärztin druckte mir eine Liste aus. Es war eine Tabelle mit 3 Spalten „viel Laktose enthalten“, „wenig Laktose enthalten“ und „fast keine Laktose enthalten“.

Laktosefreie Produkte gab es zu der Zeit noch nicht sehr viele auf dem Markt und auf Soja durfte ich aufgrund meiner Erkrankung nicht umsteigen. Okay, also keine Laktose und kein Soja. Jetzt wurde es schwierig, da viele Ausweichprodukte auf Sojabasis hergestellt wurden.

Aber wer macht denn schon die Pferde scheu? Ich bin stark und das ist ja nur eine Kleinigkeit, wäre ja gelacht.

Gelacht habe ich viel, vor allem wenn ich alles was ich so gerne machte wieder ins Regal stellen musste, denn das sollte ich mit besten Willen nicht mehr essen. Beim Einkaufen entdeckte meine Mama irgendwann dann laktosefreie Milch und Sahne und das genussvolle Essen kam zurück.

Ich war in meinem Leben nie die große Esserin. Ich koche unglaublich gerne, aber das Essen danach war für mich immer nur ein Muss. Aber ich hatte mich riesig gefreut, als es dann Tortellini in laktosefreier Sahnesoße gab. Normalerweise esse ich einen Teller, an dem Tag aß ich zwei und nach zwei Stunden nochmal einen.

Mittlerweile esse ich wieder wie vorher: Wenig, aber dafür gerne. Denn ich muss mir keine Sorgen mehr machen ob ich es vertrage oder nicht. Und im Gegensatz zu früher als Jugendliche, ist es mir egal, wenn ich mal etwas zunehme. Mit Sport und ausreichend Bewegung, bekomme ich das wieder hin.

Wie also habe ich die Umstellung hinbekommen?

Ich habe Laktose so gut es geht aus meinem Leben genommen bzw minimiert. Auf Schokolade kann und werde ich nicht verzichten, auch nicht auf Weiße- und Vollmilchschokolade. Aber ich achte darauf, dass sich das alles in Maßen hält.

Ich achte auch darauf, dass ich mich genügend bewege. Denn ich habe festgestellt, da die laktosefreien Lebensmittel teilweise eine Minimenge an Laktose enthalten. Die kann dir trotzdem auf den Bauch schlagen. Du fühlst dich plötzlich Abends wie im 7. Monat schwanger, dein Bauch sieht so aus und die Luft in deinem Bauch drückt und tut richtig weh. Deswegen habe ich immer einen Hund an meiner Seite, mit dem muss ich jeden Tag 3 mal raus und 15 Minuten reichen meinem Hund überhaupt nicht.

Mit viel Bewegung und ausreichend Schlaf, sind auch Nebenwirkungen, wie oben beschrieben, auf ein Minimum bei mir beschränkt.

Ich rate es dir von Herzen, nehme einen Beratungstermin mit Helen wahr, das wirkt Wunder! Sie gibt dir so tolle Tipps und hilft dir wo sie kann. Auch mir hat sie geholfen weiter an meiner Ernährung zu feilen, dass es mir weiterhin gut und sogar noch besser geht.

Meine Schwierigkeit, auch heute noch

Mein Freund und ich sind viel unterwegs und wenn man unterwegs ist und urplötzlich richtig Hunger bekommt, kauft man sich meistens nicht das Richtige. Ein Döner mit Soße… „Ela, du weißt es doch besser“, aber ohne Soße sind die doch so trocken. Also Augen zu und durch. Und kurze Zeit später kringelst du dich dann mit Bauchweh im Auto oder wo du dich auch gerade befindest.

Was lerne ich daraus? Meistens nicht viel, weil ich beim nächsten Mal wieder vergessen habe mir zu Hause etwas laktosefreies und gesundes Anzurichten und mitzunehmen. Manchmal denke ich dann doch mit und kaufe mir unterwegs einen veganen Snack, denn der enthält bekanntlich auch keine Laktose.

Auf Hawaii hingegen war es für mich wirklich unglaublich einfach mit meiner Laktoseintoleranz.

Das Eis ist laktosefrei, da es nur aus super gecrushedem Eis und Sirup besteht. An den Trucks kannst du auf der Speisekarte wenig mit Laktose finden und wenn doch, sagst du bescheid und bekommst ein super leckeres Mahl ohne Laktose. Kokosnussmilch gibt es an jeder Ecke und mit meiner Freundin habe ich Macadamiennussmilch hergestellt, sowas leckeres.

Was rate ich dir?

Wie oben schon erwähnt, wenn du denkst du hast eine Unverträglichkeit, dann halte dich an Helen. Sie hilft Dir wirklich bei allem!

Beweg dich viel und achte soweit es mit Deinen Unverträglichkeiten geht auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Lass Dir von keinem sagen, was du essen kannst oder nicht, denn du hast die Nebenwirkungen und nicht die Person, mit dem gut gemeinten Rat.

Und vor allem möchte ich Dir eines mitgeben: Du bist ein toller Mensch so wie du bist. Ich weiß Unverträglichkeiten sind nervig und ätzend, aber mit deinem Willen und der Weglasserei als Rückendeckung bist du auf einem guten Weg. Ein Leben ohne ___ (setze hier Deine Beschwerden ein) ist das, was du dir wünschst!

Der letzte Tipp von meinem Hawaii-Herz: Verspüre und Versprühe jeden Tag Aloha (Liebe), denn die Welt ist ein wundervoller Ort und hat so viel zu bieten!

 


Ela Ungruh von Traum Hawaii

 

 

Aloha, ich bin Ela, ein absoluter Hawaii-Junkie. Sonnen- und Meerliebhaberin und die gute Seele hinter TraumHawaii. Als ich 2014 aus dem Flugzeug in Honolulu stieg, hat mich diese wunderschöne Inselkette sofort in ihren Bann gezogen. Seitdem schlägt mein Herz Aloha. Wenn du mehr zu mir und Hawaii erfahren willst, dann schau gerne bei mir vorbei!

Unverträglichkeit durch Medikamente ausgelöst – Erfahrungsbericht von Ela
Beitrag gepostet in Artikel
Nach oben scrollen

Startschwierigkeiten mit deinen Unverträglichkeiten? Dann hol dir jetzt das Starter-Paket mit Ernährungstagebuch-Vorlagen, Checkliste für die Ernährungsumstellung und Wochenplan. 

Melde dich für meine regelmäßigen E-Mails an und erhalte in der ersten Mail das Starter-Paket. Trag deine E-Mail-Adresse ein und klick auf den rosa Button, dann schicke ich es dir zu:

Pin
E-Mail
Pocket