8 Tricks wie du die Festtage mit weniger Beschwerden überstehst

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Weihnachten mit einer Lebensmittelunverträglichkeit

Weihnachten wird mit Unverträglichkeiten zur Herausforderung.

Nicht nur, weil du Verwandte im Stundentakt abklapperst und versuchst dir Glühwein, Lebkuchen und Bratensoße vom Teller zu halten. Nein, auch weil dein Retter in der Not – der Bio-Laden – während den Feiertagen zu hat und du nichts Verträgliches kaufen kannst, falls etwas fehlt. Und der nervige Teil der Verwandtschaft hat nach vier Jahren immer noch nicht kapiert, warum du auch NICHT nur EINEN Schöpfer Zwiebelsuppe nach traditionellem Familienrezept, das es schon seit hundertelf Jahren zu Weihnachten gibt, essen kannst. Und beleidigt ist, dass du nicht mal davon probierst – wie die letzten vier Jahre schon. Kommt daher der weihnachtliche Spruch „alle Jahre wieder?“

Als ob du dich freust, dass Pellkartoffeln mit Salz das einzige weit und breit sind, was du verträgst.

Bevor du beschließt Weihnachten alleine auf der Couch zu verbringen und deine Zimmerpflanze mit etwas Lametta zum Weihnachtsbaum um zu gestalten, gibt es da vielleicht noch eine Möglichkeiten, wie auch du lecker schlemmen kannst und dein Bauch ruhig bleibt.

Mit ein bisschen Planung kannst auch du Weihnachten mit deinen Unverträglichkeiten und Verwandtschaft entspannt verbringen.

Trick #1 Wo bist du wann?

Schnapp dir einen Zettel oder deinen Kalender und schreib dir auf, wo du an den Weihnachtstagen, Silvester und dazwischen bist. Jetzt kannst du planen, wohin du etwas zu essen mitbringen musst, weil du ansonsten einen Darmdurchbruch erleidest und wer auf dich und deine Unverträglichkeiten Rücksicht nimmt.

Und plane auch ein, dass du dich rechtzeitig mit verträglichen Lebensmittel eindeckst. Haltbare Sachen kannst du schon eine Woche vorher kaufen. Dann überraschen dich keine Feiertage oder ein Besuch bei Tante Inge auf dem Land, wo keiner weiß, was Alnatura ist.

Trick #2 Bereite dir verträgliche Snacks und Leckereien vor

Genügend verträgliche Snacks und Weihnachtskekse sind wichtig, damit du den anderen nicht neidisch beim Knabbern und Schlemmen zuschauen musst. Das können verträgliches Obst, Nüsse und Kerne oder andere verträgliche Weihnachtsleckereien sein.

Du bist auf die Süßigkeiten neidisch? Dann beobachte, wie schlecht es den anderen von zu viel Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Weihnachtsmandeln wird und wie voll gestopft sie sich fühlen. Das wird dir mit verträglichen Leckereien nicht passieren. Sie liefern deinem Körper wertvolle Nährstoffe von denen er satt wird.

Das klingt fies, aber ich war schon froh, als ich satt am Tisch saß und die anderen sich mit Nachtisch und Plätzchen im Bauch beklagt haben, wie voll sie sind.

Trick #3 Misch dich bei der Essensplanung ein

Wenn du eingeladen bist, dann schlage wenn möglich ein Essen vor, das du verträgst. Es muss ja nicht das komplette Essen sein. Praktisch sind Essen, die aus verschiedene Beilagen bestehen, wie z.B. Braten mit Gemüse und Reis. Dann kannst du dir das herauspicken, was du verträgst.

Oder du bringst selbst etwas Verträgliches für dich mit, wenn du dich bei der Essensplanung nicht einmischen kannst oder möchtest.

Trick #4 Plane Ausnahmen bewusst ein – und genieße sie

Falls du es nicht schaffen möchtest auf alles Unverträgliche zu verzichten, dann plane die Ausnahmen bewusst ein. Wenn du den Braten unbedingt mit der Sahnesoße probieren möchtest, wähle dazu möglichst verträgliche Beilagen. Oder wenn du an Omas selbst gemachten Lebkuchen nicht vorbei kommst, genieße bewusst zwei davon – und nicht die komplette Dose.

Pass die Anzahl der Ausnahmen an deinen Bauch an.

Wenn dein Bauch sehr empfindsam ist, dann plane nur weniger Ausnahmen ein, als wenn er mehr wegstecken kann.

Damit du die Ausnahmen wirklich eine Ausnahme bleiben, ist es wichtig, dass du dir verträgliche Gerichte vorbereitest und mitnimmst. Dann ist die Gefahr geringer, dass du aus Gelüsten oder weil nichts Verträgliches da ist, unverträglich isst.

Iss die Tage vor Weihnachten so verträglich wie möglich, damit du mit einem ruhigen Bauch in die Weihnachtstage startest. Hier tappst du schnell in die Gedankenfalle Wenn-Ich-Sowieso-Eine-Ausnahme-Mache-Kommt-Es-Darauf-Ja-Auch-Nicht-Mehr-An. Und schwups, landet schon vier Tage vor Weihnachten ein Lebkuchen in deinem Mund und eine Portion Sahne-Pasta auf deinem Teller.

Diese Regel kann dabei hilfreich sein: Zu Hause verträglich essen, bei Einladungen Ausnahmen machen.

Entspannte Weihnachten mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

Trick #5 Überfriss dich nicht

Beim Weihnachtsessen sind nicht nur die Unverträglichkeiten eine Herausforderung, sondern auch die Portionsgrößen. Und die machen auch Nicht-Betroffenen Probleme.

Gerade in meiner Familie gibt es (nicht nur) an Weihnachten so viel zu essen, dass spätestens nach dem Mittagessen alle mit Kugelbäuchen auf ihrem Stuhl hängen. Klar, wenn ihr Bauch das Jahr über ruhig ist, kann der Bauch an Weihnachten ja mal zwicken. Aber alle empfindsamen Bäuche kämpfen jetzt mit unverträglichen Lebensmitteln UND einer Portion, die sie ansonsten über drei Tage verteilt bekommen.

Lass dir deshalb den Teller nicht zu voll laden. Vor allem, wenn etwas Unverträgliches dabei ist.

Bei üppigen Familienessen bestehe ich inzwischen auf kleinere Portionen. Oft ergeben sie sich schon daraus, dass ich nicht alle Komponenten vertrage. Auch dass ich den Nachtisch weglasse verringert meine Essensportion.

Trick #6 Iss bewusst

Auch bewusst zu essen hilft dir die Köstlichkeiten besser zu vertragen.

Bei fröhlichen Gesprächen während dem Weihnachtsessen merkst du vielleicht gar nicht, wie dein Teller wieder voll geladen wird. Oder wenn dich Weihnachten stresst, isst du schnell und hektisch. Dabei beleibt das gründliche Kauen meistens auf der Strecke.

Das Problem: Dein Bauch braucht deine Unterstützung bei der Verdauung, in dem du ausführlich kaust.

Wenn du das vergisst, bekommst du die Quittung mit Bauchschmerzen. Noch mehr Tipps zum bewussten Essen findest du hier.

Trick #7 Vermeide Stress

Die Weihnachtszeit artet oft in Stress aus: Die Wohnung weihnachtlich dekorieren, Plätzchen backen, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche und Geschenke kaufen. Auch im Job tauchen vor Jahresende oft noch dringende Projekte auf.

Stress lässt sich also nicht immer vermeiden. Aber vermeide ihn wenigstens dort, wo du es in der Hand hast.

Zum Beispiel Weihnachtsgeschenke vor dem 23. Dezember zu kaufen. Ansonsten musst du dich zwischen Menschen hindurch quetschen, um überhaupt einen Laden zu erreichen. Und wenn du ohne Geschenkideen losziehst, wird dir in dem Gewusel nur schwer etwas einfallen.

Wenn bei dir viele Weihnachtsfeiern anstehen, halte dir einen Tag in der Woche frei, an dem du es dir gemütlich machst und dich entspannst.

Trick #8 Deck dich mit Notfall-Medikamenten ein

Eigentlich nehme ich so wenig Medikamente wie möglich. Aber zu besonderen Anlässen packe ich mir eine kleine Notfall-Apotheke ein. Inzwischen reicht mir meist Iberogast. Schau, dass du möglichst etwas pflanzliches gegen deine Beschwerden griffbereit hast.

Auch ein paar kleine Helfer können dich unterstützen, wie z.B. Lactasetabletten, falls du mit Laktoseintoleranz Sahnesoße zum Braten genießen möchtest. Wenn du dir mit Fructoseintoleranz das Apfelrotkraut gönnen möchtest, pack dir Fructaid ein. Bei Histaminintoleranz kann Daosin helfen.

Teste unbedingt vorher wie viele der Tabletten du einnehmen musst, damit dein Bauch ruhig bleibt. Damit gehst du sicher, dass du an Weihnachten nicht doch auf dem Klo landest. 

Du siehst, mit etwas Planung wird Weihnachten auch mit Unverträglichkeiten entspannt.

Decke dich mit verträglichen Lebensmitteln ein. Bereite dir verträgliches Essen und Naschereien vor, damit du nicht aus Gelüsten oder weil nichts Verträgliches da ist, zu unverträglichem Essen greifen musst. Biete bei Einladungen an, dass du etwas mitbringst oder bringe dich in die Essensplanung ein, wenn das möglich ist. Falls du eine Ausnahme machen möchtest, genieße sie und plane sie bewusst ein. Achte allgemein darauf, dass du nicht zu viel auf einmal isst und deinen Bauch damit zusätzlich belastest. Kaue deine Essen ausführlich und unterstütze deinen Bauch damit bei der Verdauung.

Wenn du zusätzlichen Stress vermeidest, in dem du Geschenke nicht erst am 23. kaufst, stehen entspannten Weihnachtstagen nichts im Weg.

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