Die 3 wichtigsten Erkenntnisse aus meinen Ernährungsumstellungen

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Erkenntnisse aus meinen Ernährungsumstellungen

Gesunde Ernährung klingt nach einer Anleitung zum Wohlfühlen.

Nach einer Lösung bei Magen-Darm-Beschwerden.

Aber so einfach ist das leider nicht.

Das habe ich bemerkt, als ich beschloss mich wegen meinen Magen-Darm-Problemen gesund zu ernähren.

Also forschte ich im Internet nach gesunder Ernährung.

Dabei stieß ich schon auf die erste Erkenntnis: Es gibt unzählige Arten sich gesund zu ernähren. Low Carb, Paleo, vegan, GLYX, Trennkost, Clean Eating,…

Meine Wahl fiel auf die GLYX-Ernährung. Bei dieser Ernährungsweise sind fast alle Lebensmittel erlaubt und Genuss steht im Vordergrund. Genau das richtige für mich, denn ich wollte auf so wenig wie möglich verzichten. Auf Fertiggerichte, Zucker und Zusatzstoffe verzichtete ich gerne. Das war damals eine Herausforderung.

Voller Motivation und Zuversicht kaufte ich neue Lebensmittel ein. Verbotene Lebensmittel – hauptsächlich in Form von Süßigkeiten – wanderten zur Freude meines Mitbewohners in seinen Besitz.

Mir schmeckte das selbst zu bereitete Essen bestens. Schon davor kochte ich gerne. Doch es war nicht so gesund wie ich dachte.

Etwas blöd schaute ich aus der Wäsche, als es meinem Bauch immer schlechter ging. Dabei wollte ich doch das Gegenteil erreichen.

Ich war verwirrt, schließlich ernährte ich mich doch gesund?

Das war der Augenblick, in dem ich realisierte, dass ich eine Unverträglichkeit haben könnte.

Ein guter Grund mal wieder in den Weiten des Internets nach Informationen zu kramen. Ich recherchierte tagelang. Zu Laktose-, Gluten- und Fruktoseunverträglichkeit. Ich nahm verschiedene Ernährungsformen unter die Lupe.

An der Paleo Ernährung blieb ich schließlich hängen. Bei Paleo wird unter anderem auf Laktose- und Gluten verzichtet. Das erschien mir perfekt, denn ich verdächtigte eines der beiden für meine Beschwerden verantwortlich zu sein.

Eine meiner damaligen Kolleginnen interessierte sich auch für Paleo und so starteten wir gemeinsam das Projekt.

Schon nach zwei Tagen merkte ich, dass Paleo meine Verdauung ankurbelte. Da sich der Körper auf eine neue Ernährung einstellen muss, beschloss ich erst einmal abzuwarten.

Nach zwei Wochen brach ich das Projekt ab.

Ich war geistig fit wie noch nie, aber körperlich ging es mir schlecht. Die Toilette war mein bester Freund geworden. Ich bemerkte, dass mein Körper das Essen einfach nicht mochte und es so schnell wie möglich wieder los werden wollte.

Das war der Punkt, an dem ich schaudernd erkannte, dass Fruktose für meine Beschwerden verantwortlich sein könnte. Schließlich hatte ich sehr viel Gemüse und Obst gegessen. Dieser Verdacht wurde ein halbes Jahr später durch einen H2-Atemtest bestätigt.

Erkenntnis 1: Gesund bedeutet nicht für jeden gesund

Wenn du eine Unverträglichkeit oder einen Reizdarm hast, können auch als gesund geltende Lebensmittel deinen Magen und Darm ordentlich durcheinander bringen.

Nutze die verschiedenen Ernährungsformen als einen Leitfaden, an dem du dich entlang hangeln kannst. Sie sind eine Richtlinie, was du isst und die Auswahl anpasst, wenn dir etwas nicht bekommt. Mindestens zwei Wochen braucht dein Körper, um sich an eine neue Ernährungsweise zu gewöhnen. Wenn es dir damit richtig schlecht geht, brichst du sie lieber ab.

Die Paleo-Ernährung könnte ich heute an meine Unverträglichkeiten anpassen und sie würde mir wahrscheinlich gut bekommen.

Auch die FODMAP-Diät, von der ich ein großer Fan bin, solltest du als Leitfaden ansehen.

Wenn die Beschwerden besser werden, super!

Falls sie nicht besser oder sogar schlimmer werden, ernähre dich nicht stur danach weiter. Schau, welche Lebensmittel genau dir Probleme bereiten könnten. Dazu führst du am besten direkt ab heute ein Ernährungstagebuch.

Nach dem die Fruktoseunverträglichkeit bestätigt war, passte ich meine Ernährung direkt daran an. Schon in den ersten Tagen wurde mein Bauch ruhiger. Mit jeder Woche stellte sich mehr Ruhe ein und die schlimmsten Beschwerden legten sich. Ein erster Erfolg und große Erleichterung!

Doch die Beschwerden verschwanden nicht komplett. Das wäre ja zu schön gewesen.

Meine Ernährungsberaterin suchte fleißig in meinem Ernährungstagebuch nach weiteren Störenfrieden.

So ernährte ich mich histaminarm – das brachte keine Besserung.

Zwei Wochen milchfrei – aha, damit ging es mir besser, also verabschiedete ich mich wehmütig von den Milchprodukten.

Ich sollte kleinere Portionen essen und glutenfreie Ernährung stand auch auf meinem Ernährungsplan.

Auf die Schliche kam sie den verbleibenden Störenfrieden leider nicht. Also probierte ich selbst weiter aus.

Erkenntnis 2: Achte auf die Zeichen deines Körpers

Halte dich nicht stur an deine neue Ernährung, wenn die Beschwerden nicht komplett verschwinden.

Jeder Körper ist anders und die Verträglichkeit kann bei jedem einzelnen stark variieren.

Es ist deshalb wichtig, dass du lernst auf deinen Körper zu hören. Er sagt dir, welche Lebensmittel gut für dich sind und welche du lieber meiden solltest.

Das ist am Anfang schwierig, weil wir das verlernt haben. Die gute Nachricht: Du kannst wieder lernen auf deinen Körper zu hören. Dass du dich mit deiner Ernährung und deinem Körper auseinandersetzt, schult dein Bewusstsein.

Hier kommt auch wieder das Ernährungstagebuch ins Spiel.

Ich weiß, es ist mühsam aufzuschreiben was du zu welcher Zeit gegessen und getrunken hast und welche Beschwerden aufgetreten sind.

Ich weiß aber auch, dass sich die Mühe lohnt. Nachdem du ein paar Wochen Protokoll geführt hast, kannst du Störenfriede enttarnen.

Mein Job wurde zur Zeit der fructosearmen Ernährung eine immer größere psychische Belastung.

Dass meine Beschwerden vielleicht doch zum Teil psychosomatisch sind, gestand ich mir lange nicht ein. Ich konnte es gar nicht leiden, wenn mir jemand sagte, dass meine Beschwerden bestimmt psychisch sind. Diesen Gedanken schob ich immer weit weg.

Also beschloss ich mir einen neuen Job zu suchen. Doch das Schicksal kam mir zuvor: Ich wurde entlassen, weil es der Firma nicht gut ging. Im ersten Moment war ich geschockt. Aber kurz darauf war ich einfach nur noch erleichtert dort raus zu sein. Diese Veränderung wirkte sich auch auf meinen Bauch positiv aus.

Erkenntnis 3: Werfe einen Blick in andere Lebensbereiche

Schau dich auch in anderen Lebensbereichen um, wenn deine Beschwerden durch die Ernährung nicht komplett besser werden: Wo hast du viel Stress? Bedrückt dich ein Gedanke? Bist du unglücklich? Hast du große Ängste?

All das kann sich zusätzlich auf dein Wohlbefinden und deinen Bauch auswirken. Ich schreibe bewusst “zusätzlich”! Denn Stress oder Ängste können ein zusätzlicher Faktor sein. Lass dir nicht einreden, dass deine Bauchbeschwerden rein psychisch sind, wenn du genau merkst, dass die Beschwerden vom Essen ausgelöst werden.

Wenn Körper, Geist und Seele nicht im Einklang sind, kann dein Körper dich durch eine Unverträglichkeit darauf aufmerksam machen wollen.

Wenn du studierst, weil deine Eltern das von dir erwarten und du dich nicht dafür begeistern kannst, wirst du damit nicht glücklich. Du handelst gegen deinen Willen und deine Träume. Das zermürbt dich auf Dauer und kann sich in Form von Magen-Darm-Beschwerden oder einer Unverträglichkeit zeigen.

Zusammenfassung

Mit diesen drei Erkenntnissen möchte ich dich motivieren an deiner Unverträglichkeit dranzubleiben, weiter zu forschen und auszuprobieren bis du dich wieder wohl fühlst.

Wenn deine Beschwerden mit einer Ernährungsform nicht besser werden, passe sie an deine Bedürfnisse an.

Lerne auf deinen Körper zu hören. Er ist der einzige, der dir genau sagen kann, welche Nahrungsmittel gut für dich sind. Dabei ist ein Ernährungstagebuch hilfreich, in das du einträgst was du zu welcher Zeit gegessen hast und welche Beschwerden aufgetreten sind.

Wenn die Beschwerden nicht allein durch die Ernährung besser werden, werfe auch mal einen Blick in andere Lebensbereiche. Stress kann sich auch negativ auf unseren Bauch auswirken.

Hast auch schon Erkenntnisse aus deiner Ernährungsumstellung ziehen können? Oder wo kommst du gerade nicht weiter? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Die 3 wichtigsten Erkenntnisse aus meinen Ernährungsumstellungen
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