7 miese Auslöser für Unverträglichkeiten

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link.

Woher kommen Lebensmittelunverträglichkeiten?

Mir doch egal, was an meinen Unverträglichkeiten Schuld ist, denkst du jetzt vielleicht. Was bringt es, wenn ich weiß, woher meine Unverträglichkeit kommt?

Eine ganze Menge.

Wenn du weißt, wovon sie womöglich ausgelöst wurde, kannst du dort ansetzen und etwas dagegen tun.

Wie immer ist wichtig: Du warst beim Arzt und hast dich gründlich durch checken lassen. Oder du nimmst diese Ansätze und besprichst sie mit deinem Arzt.

Auslöser #1: Antibiotika

Wenn du die Übersetzung von Antibiotika kennst, kannst du leicht darauf schließen, was es in deinem Körper anstellt:

“Anti”= gegen und “bio”= Leben

Wie der Name schon sagt, ist Antibiotika gegen das Leben. Eigentlich gegen das Leben von Viren und schädlichen Bakterien. Aber das Antibiotika kann nicht unterscheiden, ob es sich um schädliche Krankheitserreger oder nützliche Darmbakterien handelt. Also werden beide abgetötet.

Wenn die guten Darmbakterien getötet werden, können sich die schädlichen Darmbakterien und Pilze ausbreiten. Sie vermehren sich deutlich schneller als gute Darmbakterien. Vor allem Pilze breiten sich blitz schnell aus, weil ihnen Antibiotika nichts anhaben kann. Noch dazu fühlen sie sich wohl, wenn im Darm schlechte Bedingungen herrschen.

Die nützlichen Darmbakterien dagegen fühlen sich unwohl. Im schlechtesten Fall verlassen auch die Überlebenden den Darm.

Lösungsansatz:
Baue unbedingt deinen Darm wieder auf, wenn du Antibiotika nehmen musstest.

Frage außerdem deinen Arzt, ob das Antibiotika wirklich nötig ist, wenn du das Gefühl hast, dass es auch ohne gehen würde bzw. es dir gar nicht so schlecht geht. Versteh mich nicht falsch: Bei vielen Krankheiten ist Antibiotika hilfreich und notwendig. Aber von vielen Ärzten wird es schnell verschrieben.

Falls deine Antibiotikaeinnahme schon ein paar Monate oder Jahre zurück liegt, baue unbedingt deinen Darm wieder auf.

Auslöser #2: Verdauungsschwäche

Auch durch eine Verdauungsschwäche können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden. Wenn sie nicht erkannt wird, kann sich daraus eine Unverträglichkeit entwickeln.

Wie das?

Wenn das Essen nicht vollständig verdaut wird, tummeln sich unvollständig verdaute Essensreste im Darm. Fäulnisbakterien fallen freudig darüber her und vermehren sie sich, wenn sie regelmäßig damit gefüttert werden. Die nützlichen Darmbakterien werden verdrängt und flüchten, weil sie sich nicht mehr wohl fühlen. So kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommen und eine Unverträglichkeit kann sich entwickeln.

Und was ist eine Verdauungsschwäche genau? Sie kann sich auf verschiedene Weise zeigen: Mit zu wenig Magensäure, zu wenig Bauchspeichseldrüsenenzymen oder zu wenig Gallensäure.

Lösungsansatz:
Sprich hierzu mit deinem Arzt oder wirf seinen Blick in “Der reizende Darm”. Dort zeigt Benjamin Brown verschiedene Möglichkeiten, wie du herausfinden kannst, ob du unter einer Verdauungsschwäche leidest und zeigt dir Behandlungsmöglichkeiten auf.

Auslöser #3: Veranlagung

Auch Veranlagung spielt eine Rolle bei Unverträglichkeiten.

Wenn in deiner Familie Unverträglichkeiten oder Darmkrankheiten vertreten sind, kann es sein, dass sie an dich weiter vererbt wurden.

Eine Veranlagung kann sich auch nach einer Antibiotikatheraphie erst zeigen oder wenn du eine schlimme Magen-Darm-Grippe hattest.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgelöst durch ungesunde Ernährung

Auslöser #4: Ungesunde Ernährung: Zu viele Fertigprodukte und Zucker, zu wenig Vitamine

Fäulnisbakterien mögen Eiweiß. Wenn du übermäßig viel davon isst, fütterst du sie und sie vermehren sich fleißig.

Pilze lieben Zucker und Weißmehl und vermehren sich blitz schnell, wenn du sie damit reichlich versorgst.

Auch Fertigprodukte sorgen für schlechte Bedingungen im Darm. Sie sind stark verarbeitet und enthalten viel Fett. Die chemischen Zusätze bilden Giftstoffe, die für unangenehme Bedingungen im Darm sorgen. Schlechte Darmbakterien lieben sie. Gute Darmbakterien hassen sie und ergreifen die Flucht.

Und wie fühlen sich die guten Darmbakterien im Darm wohl?

Wenn sie genügend frische Lebensmittel bekommen, die Vitamine und Enzyme liefern. Auch Rohkost mögen sie gerne.

Lösungsansatz
Rohkost ist mit Unverträglichkeiten in größeren Mengen nicht immer bekömmlich. Aber denke an deine Darmbakterien und iss ihnen zu liebe jeden Tag etwas Rohkost. Einen kleinen Salat zum Mittagessen oder Gemüsesticks am Vormittag. Am Abend verzichtest du besser darauf, denn dann ist sie schlechter verdaulich.

Ansonsten gilt: so frisch und natürlich wie möglich und was die Unverträglichkeit erlaubt. Von deinem Speiseplan verschwinden sollten: alles mit Zucker (Süßigkeiten, Softdrinks,…), Fertigprodukte und alles mit chemischen Zusatzstoffen.

Auslöser #5: Stress

Wenn du andauernden Stress hast, wird dadurch die Verdauung eingeschränkt.

Wieso das?

Weil unser Körper mit seinen Reaktionen noch in der Steinzeit lebt.

Wenn plötzlich ein gefährlicher Säbelzahntiger aus dem Gebüsch sprang, schüttete der Körper Stresshormone aus, damit du in der Lage warst, ihm zu entkommen. Die Stresshormone halfen dir eine kurzfristige lebensbedrohliche Situation zu überleben. Sie lassen den Blutdruck ansteigen und pumpen Energie in die Muskeln, damit du weit weg rennen konntest. Die Verdauung ist in diesem Moment unwichtig und wird verlangsamt oder sogar gestoppt.

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Und auch ansonsten ist unsere Umgebung recht sicher. Das weiß unser Körper aber nicht. Und so schüttet er fleißig gut gemeinte Stresshormone aus, um dich vor der Gefahr zu schützen.

Und so kommt es, dass deine Verdauung auf Sparflamme läuft, wenn du dauerhaft im Stress bist.

Dadurch bleibt zum Beispiel das Essen viel länger im Darm. Dort kann es gären und es entwickeln sich Gase, die für ein unangenehmes Klima im Darm sorgen. Wie bereits erwähnt, fühlen sich die schlechten Darmbakterien und Pilze dort wohl und vermehren sich.

Lösungsansatz
Du denkst es dir schon: Stress reduzieren. Das heißt nicht, dass du deinen Job morgen kündigen oder dich direkt von deinem Partner zu trennen sollst.

1. Beobachte erst einmal, woher der Stress genau kommt
Wirklich von außen oder machst du dir auch selbst viel Druck und Stress?

2. Erholst und entspannst du dich genügend?
Baue kleine Erholungspausen und Entspannungsmomente in deinen Alltag ein. Das kann ein Spazierganz in der Mittagspause an der frischen Luft sein, eine Stunde früher ins Bett zu gehen mit einem spannenden Buch oder ein gemütlicher Abend mit selbst gekochtem Essen zu Hause.

3. Werde aktiv und hol dir Entspannung in dein Leben
Schau dir verschiedene Entspannungsmethoden an, wie Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training, Yoga oder Meditation. Sie helfen dir dabei Stress abzubauen und bewusster damit umzugehen.

4. Ändere die belastende Situationen
Wenn du alle oberen Punkte in dein Leben integriert hast und dich dein Job immer noch belastet, kannst du überlegen, ob es besser ist zu kündigen – für dich und deine Gesundheit. Oder eine andere Situation zu ändern. Um hier zu spüren, was das richtige für dich ist, kann ich dir empfehlen mit dem Meditieren anzufangen. Dadurch lernst du nicht nur zur Ruhe zu kommen, sondern auch in dich hinein zu spüren und bewusster wahrzunehmen – nicht deine Außenwelt, sondern deine innere Welt. Die haben viele aus den Augen verloren.

Auslöser #6: Zu wenig Bewegung

Wenn du dich bewegst, feuerst du den Stoffwechsel deines Körpers an.

Der Darm wird zum Verdauen angeregt. Gerät die Verdauung durch zu wenig Bewegung ins Stocken, bleibt das Essen länger im Darm. Es gärt vor sich hin und es entstehen giftige Gase, die dem Darm schaden.

Lösungsansatz
Mehr bewegen. Dafür musst du dich nicht direkt zum Halbmarathon anmelden. Beginne mit Spaziergängen in schnellerem Tempo, wenn du dich nicht gerne bewegst. Das wichtigste: Dass du Spaß hast. Probiere verschiedene Kurse und Sportarten aus, bis du etwas gefunden hast, wohin du mit Freude gehen kannst.

Lebensmittelunverträglichkeit ausgelöst durch Medikamente wie Antibiotika

Auslöser #7: Krankheit und Medikamente

Auch durch eine Krankheit kann der Darm in Mitleidenschaft gezogen werden. Oder durch Medikamente, die den Körper sowieso schon belasten.

Lösungsansatz
Baue deinen Darm mit einer Darmsanierung und Probiotika auf. Besprich näheres dazu unbedingt mit deinem Arzt oder Heilpraktiker, wenn du die Krankheit immer noch hast und Medikamente einnimmst.

Zu jedem Lösungsansatz gehört auch eine für dich verträgliche Ernährung und gesunde Lebensweise.

Die Liste ist nicht komplett. Es gibt noch viele andere Auslöser für Unverträglichkeiten.

Es können auch verschiedene Ursachen zusammen spielen. Wie bei zum Beispiel Antibiotika und zu viel Zucker.

Aber nicht bei jedem führt einer dieser Punkte automatisch zu einer Unverträglichkeit.

Diese Übersicht soll dir helfen deine Unverträglichkeit besser zu verstehen. Je besser du sie verstehst, desto besser kannst du deine Beschwerden in den Griff bekommen.

Hast du eine Vermutung, was deine Unverträglichkeit ausgelöst hat?

7 miese Auslöser für Unverträglichkeiten
7 miese Auslöser für Unverträglichkeiten
Beitrag gepostet in Artikel
Nach oben scrollen
Pin1
E-Mail
Pocket