So zerstörst du mit Zucker deinen Körper

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Ist Zucker schädlich für die Gesundheit?

Zucker klaut deinem Körper Vitamine.

Zucker macht süchtig.

Zucker zerstört deinen Darm.

Weißt du das über Zucker?

Bekannt ist er dafür, dass er die Zähne zerstört, dick macht und Diabetes verursachen kann. Das hält jedoch kaum jemanden ab weniger Zucker zu essen. Auch wird immer wieder in Frage gestellt, ob Zucker schädlich ist.

Das ist wie beim Rauchen: Jeder Raucher weiß, dass es schädlich ist und macht es trotzdem.

Bei mir das genau so: Erst mit dem Rauchen, dann mit dem Zucker. Das Rauchen habe ich zum Glück schon lange aufgegeben. Vom Zucker komme ich hoffentlich dieses Jahr los.

Mir hat es auch nicht gereicht, dass er meinen Zähnen schadet und dick macht. Denn dick war ich nie. Klar, etwas mehr Speck hatte ich auf den Hüften, aber ich war nie übergewichtig oder dick. Und selbst dicke Menschen haben Probleme vom Zucker weg zu kommen.

Mit meinen Unverträglichkeiten habe ich meinen Süßigkeitenkonsum immer mehr eingeschränkt.

Als ich merkte, wie meine Beschwerden dadurch besser wurden, motivierte mich das auf den Süßkram zu verzichten.

Doch komplett los kam ich trotzdem nicht. Und das Schlimme war, dass es mir richtig schwer fiel nach einem Stück Schokolade oder Kuchen aufhören zu essen. Selbst am nächsten Tag tanzten immer noch Kuchenstücke vor meinem inneren Auge.

Und auch in meinen Beratungen ist der Zucker immer wieder Thema.

Erst als ich bei meiner Weiterbildung noch mehr erschreckende Fakten über den Zucker lernte und noch mehr dazu recherchierte, konnte ich mich wieder ein Stück vom Zucker lösen. Deshalb bekommst du heute vier Fakten über Zucker, die dir hoffentlich dabei helfen, ihn ab sofort deutlich zu reduzieren. Und die Frage zu klären, ob Zucker schädlich für dich ist.

Fakt 1: Zucker klaut deinem Körper Vitamine

B-Vitamine im grünem Blattgemüse

Für die Verdauung von Kohlenhydraten, also Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und auch Haushaltszucker, braucht der Körper B-Vitamine. Deshalb hat die Natur in kohlenhydratreiche Lebensmittel vorsorglich B-Vitamine gepackt. So hat der Körper alles zusammen, was er für die Verdauung braucht.

Nun kommt aber der Mensch daher und verarbeitet die Zuckerrübe zum berühmten Kristallzucker – auch bekannt als Haushaltszucker. Da B-Vitamine und Vitalstoffe sehr empfindlich sind, werde sie bei der starken Verarbeitung zerstört. Der Zucker enthält am Ende nur noch vernachlässigbare Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen.

Der Körper braucht trotzdem noch B-Vitamine, um den Zucker zu verarbeiten. Zum Glück hat er für Notfälle einen kleinen Vorrat an B-Vitaminen gespeichert und greift darauf zurück. Solange du die Vitamin-Vorräte immer wieder auffüllst und du wenig Zucker isst, ist alles gut.

Wenn du aber wenig B-Vitamine isst, leeren sich die Vorräte mit der Zeit.

Und wenn sie leer sind, bekommst du einen B-Vitamin-Mangel.

Wie zeigt der sich?

Du kannst dich schlecht konzentrieren, hast schwache Nerven, bist deshalb schnell gereizt und gestresst, kannst nicht gut schlafen, bist ständig müde und innerlich unruhig.

Falls dir das bekannt vorkommt, sorge dafür, dass dein Körper wieder genügend B-Vitamine bekommt. Da B-Vitamine nur in kleinen Mengen gespeichert werden können, ist es wichtig, dass du sie regelmäßig zu dir nimmst.

Und wo sind B-Vitamine drin?

Zum Beispiel in diesen meist verträglichen Lebensmitteln: Amaranth, Sonnenblumenkerne, Keimlingen, Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne, grünes Blattgemüse, Kartoffeln, Haferflocken, Bio-Fleisch, Fisch, Bio-Eier.

Auch in diesen Lebensmitteln, bei denen du mit empfindsamem Bauch abwägen musst, in wie fern sie dir bekommen: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Pilze, Hefe, Nüsse, Avocado, Sesamsamen.

Fakt 2: Krebszellen lieben Zucker

Forschungen zeigen, dass Krebszellen am liebsten Fructose fressen um zu wachsen.

Haushaltszucker besteht zur Hälfte aus Fructose und zur anderen Hälfte aus Glucose. Wenn du viel Zucker und damit Fructose isst, stellst du Krebszellen Nahrung zur Verfügung. Ob welche vorhanden sind oder wie sie entstehen, trägt natürlich in erster Linie dazu bei. Aber wenn sie sich tatsächlich in deinem Körper tummeln, aber nicht gefüttert werden, können sie auch nicht wachsen.

Und was ist mit Obst?

Ja, auch in Obst steckt Fructose. Aber mal ehrlich: Wer isst zu viel Obst? Mit Fructoseintoleranz oder Reizdarm passiert dir das ganz sicher nicht.

Von einer Obst-Diät würde ich dir tatsächlich abraten, da du dann große Mengen Fructose essen würdest. Aber die empfohlenen zwei Portionen Obst am Tag oder auch mal etwas mehr sind keine Gefahr für Krebs.

Problematisch ist der Zucker in Schokolade, Keksen, Süßigkeiten und Fertigprodukten.

Übrigens bestehen auch Honig, Agavendicksaft, Birnen- oder Apfeldicksaft fast nur aus Fructose! Meide die unbedingt bei Fructoseintoleranz oder wenn du mit FODMAPs Probleme hast und verwende sie ansonsten sehr sparsam.

Fakt 3: Zucker macht süchtig

Ok, das hast du bestimmt schon gehört. Die Experten und Wissenschaftler streiten sich auch noch, ob Zucker tatsächlich süchtig macht.

EineThese, die ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann: Zucker alleine macht nicht unbedingt süchtig. Das Gehirn muss suchtanfällig sein. Ich war süchtig nach Zigaretten und Zucker, mein Gehirn ist wohl anfällig für Sucht. Das könnte auch der Grund sein, warum sich die Forscher streiten: Die einen werden süchtig nach Zucker – die anderen nicht.

Doch was passiert bei einer Sucht imGehirn?

Wenn du süchtig bist, ist das Gleichgewicht der beiden Botenstoffe Serotonin und Dopamin im Hirn gestört. Meistens ist zu wenig Serotonin und zu viel Dopamin vorhanden.

Dopamin verschafft dir geistige Klarheit und Antrieb. Zu wenig Dopamin lässt dich antriebslos und lustlos werden.

Serotonin sorgt dafür, dass du dich befriedigt und entspannt fühlst. Mit wenig Serotonin fühlst du dich dagegen ängstlich und unzufrieden und wirst zickig.

Was haben die beiden nun mit einer Sucht zu tun?

Drogen, wie Alkohol, Nikotin oder Kokain erhöhen den Serotonin- und Dopaminspiegel ohne dass du etwas dafür tun musstest! Du wirst glücklich und entspannt. Deinem Hirn wird vorgetäuscht, dass du gerade etwas erreicht hast. Und so bestellt es immer wieder die tollen Stoffe, die dafür gesorgt haben, dass es sich so gut gefühlt hat.

Auch wenn du Schokolade oder etwas anderes mit Zucker isst steigt der Serotonin- und Dopaminspiegel an. Deshalb kann auch Zucker süchtigmachen.

Wie du aus der Zuckersucht rauskommst, erfährst du hier. Wenn du süchtig danach bist, hilft auf Dauer nur eins: Für immer darauf verzichten. Genau wie ein Raucher keine Zigarette mehr anfassen sollte oder der Alkoholiker keinen Tropfen Alkohol mehr trinken kann, weil sie sonst wieder rückfällig werden.

Beobachte, wie dein Körper auf Zucker reagiert. Ich esse seit Anfang des Jahres keine Süßigkeiten, habe mir aber selbst Süßes hergestellt. Da war auch mal 99%ige Bitterschokolade dabei, die mit Kokosblütenzucker gesüßt war oder ein Kuchen mit Ahornsirup. Auch im Restaurant oder unterwegs habe ich sicherlich mal ein Essen mit etwas Zucker erwischt. Das hat aber nicht dazu geführt, dass ich über eine Tafel Schokolade hergefallen bin.

Banenkuchen ohne Zucker bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

Fakt 4: Zucker ist das Lieblingsgericht von Darmpilzen

Darmpilze essen am liebsten Zucker. Wenn deine Darmflora gesund ist, sind die guten Darmbakterien in der Überzahl und passen auf, dass sich die schädlichen Darmpilze nicht vermehren.

Wenn du aber regelmäßig viel Schokolade und Süßigkeiten isst, überschüttest du die Darmpilze mit Futter. Sie fressen sich damit voll und sind voller Power und Energie. Nun haben die guten Darmbakterien keine Chance mehr die Darmpilze davon abzuhalten sich zu vermehren. Die guten Bakterien flüchten und die Pilze breiten sich noch mehr aus.

Die Pilze wollen weiterhin gefüttert werden.

Und nun kommt das Fiese: Ihren Hunger auf Zucker übertragen sie auf dich!

Wenn sie Nachschub wollen, bekommst du plötzlich Heißhunger auf Süßigkeiten und Zucker. Dann verputzt du eine Tafel Schokolade auf einmal oder gönnst dir einen riesigen Teller Pasta. Allein deshalb ist Zucker schädlich.

Diese Darmpilz-Party ist auch als Candida bekannt. Testen lassen kannst du dich beim Arzt oder dir einen Test nach Hause bestellen und selbst durchführen. Du kannst auch einen kostenlosen Test zu Hause durchführen, der allerdings umstritten ist.

Zucker ist schädlich und kann noch mehr in deinem Körper zerstören, als Zähne und Figur. Er klaut deinem Körper wertvolle B-Vitamine, ohne die du unangenehme Mangelerscheinungen bekommen kannst. Auch Krebszellen lieben Zucker bzw. die Fructose darin und wachsen damit schneller. Wenn dein Gehirn anfällig für Sucht ist, kann dich Zucker sogar süchtig machen – genau wie Zigaretten und Alkohol. Und die Darmpilze sind ebenfalls Zuckerfans. Er gibt ihnen so viel Energie, dass sie sich stark vermehren und die guten Darmbakterien verdrängen.

Falls du viel Zucker isst, motivieren dich diese Fakten hoffentlich ab heute immer weniger Zucker zu essen.

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