Warenkunde mit Zubereitungstipps und köstlichen Rezepten – Pastinake

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Weglasserei Warenkunde zur Pastinake

Was sind Pastinaken?

Die Pastinake gehört zum Wurzelgemüse und landete lange auf den heimischen Tellern. Als die Kartoffel aber nach Europa übergesiedelt worden ist, hat sie die Pastinake von den Tellern verdrängt. Zum Glück ist sie vor ein paar Jahren zum Trend-Gemüse geworden. Denn sie ist das ideale Gemüse für alle empfindsamen Bäuche.

Achtung!

Die Pastinake sieht der Petersilienwurzel sehr ähnlich! Also lies beim Einkaufen genau das Schildchen oder rieche an der Wurzel: die Petersilienwurzel riecht – wie der Name schon sagt – nach Petersilie. Schon ein paar Mal war ich überrascht, als ich zu Hause Petersilienwurzel aus meiner Einkaufstasche gezogen habe.

Wann haben Pastinaken Saison?

Saison haben Pastinaken von September bis März. Durch den Frost im Winter wird ihr Geschmack noch süßlicher und milder.

Was ist in Pastinaken drin?

  • Kohlenhydrate, die dafür sorgen, dass du lange satt bleibst.
  • Der lösliche Ballaststoff Pektin, der sanft die Verdauung fördert.
  • Magnesium sorgt dafür, dass deine Nerven und Muskeln einwandfrei funktionieren.
  • Kalium wirkt entwässernd.
  • Vitamin C schützt z.B. deine Zellen vor oxidativem Stress, trägt dazu bei, dass dein Körper das Eisen aufnehmen kann und stärkt das Immunsystem.
  • B-Vitamine, wie Folsäure (Vitamin B9), braucht der Körper um neue Zellen zu bilden und ist an der Bildung von Blut beteiligt.
  • Kalzium braucht der Körper, um Knochen, aber auch Zähne, aufzubauen. Außerdem sorgt es dafür, dass Muskeln und Nerven richtig funktionieren und hilft bei Entzündungen.
  • Phosphor baut ebenfalls Knochen und Zähne auf und liefert den Körperzellen lebenswichtige Energie.
  • Ätherische Öle schützen dich vor Bakterien.

Wie schmecken Pastinaken?

Pastinaken schmecken leicht süßlich, nussig, würzig und aromatisch dank den ätherischen Ölen. Sie werden oft als eine Mischung aus Kartoffel und Karotte bezeichnet.

Woher bekommst du Pastinaken?

Pastinaken kannst du während der Saison in fast jedem Supermarkt und Bio-Laden kaufen. Je kleiner die Pastinaken sind, um so besser schmecken sie. Sie sind zarter als große Pastinaken, die faserig und holzig werden können, wenn du sie kochst. Wenn die Haut matt und runzelig ist, wurde sie falsch gelagert und schmeckt womöglich nicht mehr so gut und enthält weniger Nährstoffe. Falls das Grün noch dran ist, sollte das saftig und frisch aussehen. Wenn die Blätter gelb verfärbt und schlaff herunter hängen, lässt du die Pastinake besser im Laden zurück.

Wie bewahrst du Pastinaken auf?

Am besten halten sie sich im Gemüsefach vom Kühlschrank. Nimm sie vorher aus der Verpackung, falls sie eingepackt waren. Wenn du einen kühlen Keller hast, kannst du sie auch dort lagern. Damit die Pastinaken nicht austrocknen, kannst du sie in ein feuchtes Tuch einwickeln.

Auch einfrieren kannst du Pastinaken. Dazu wäschst du sie gründlich ab, schälst sie und schneidest sie in mundgerechte Stücke. Anschließend gibst du sie in kochendes Salzwasser und kochst sie darin für ein bis zwei Minuten. Nun lässt du sie in einem Sieb gut abtropfen und gibst sie in eine Dose oder Gefrierbeutel. Eingefroren hält sie sich dort bis zu einem Jahr.

Wenn du zur Zeit nur wenige Lebensmittel essen kannst und die Pastinake dazu gehört, dann kannst du dir einen kleinen Vorrat davon einfrieren. Dann kannst du dieses bekömmliche Gemüse auch außerhalb der Pastinaken-Saison genießen.

Pastinaken sind bekömmlich bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und Reizdarm
Wie bereitest du Pastinaken zu?

Als Erstes wäschst du sie gründlich ab. Dann schälst du sie mit einem Kartoffelschäler und schneidest die Enden mit einem Messer ab – also wie bei einer Karotte.

Anschließend kannst du sie in Stücke geschnitten kochen oder in Stifte geschnitten im Ofen backen. Auch roh kannst du sie essen.

Wofür kannst du Pastinaken verwenden?

Pastinaken kannst du grundsätzlich für all das verwenden, wofür du auch Karotten oder Kartoffeln verwendest:

  • Deftige Eintöpfe
  • Cremige Suppen
  • Pürees oder Dips
  • Aufläufe und Gratins
  • Als Pommes
  • Als Beilage im Salat

Für welche Unverträglichkeiten sind Pastinaken geeignet?

Pastinaken sind leicht verdaulich und enthalten ätherische Öle, die den Magen beruhigen. Deshalb sind sie ein bekömmliches Gemüse für empfindsame Bäuche.

Pastinaken sind FODMAP-arm, histaminarm, laktosefrei, glutenfrei, fructosearm und sorbitarm. Damit ist sie für die FODMAP-Diät, bei Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz, Histaminintoleranz, Glutenunverträglichkeit und Zöliakie geeignet. Für die Karenzzeit bei Fructoseintoleranz ist sie aber nur eingeschränkt zu empfehlen.

Wie immer gilt: teste für dich selbst aus, wie dir die Pastinake bekommt. 

Pastinaken-Rezepte

Bunter Wintersalat mit Maronen und Pastinaken

Kleine Karotten‐Pastinaken‐Spinat‐Frittata

Selbst gemachtes Gemüsebrühepulver ohne Zwiebeln

Gesunde Pommes aus Pastinaken

Blitzschnelle Hirseklöschen in FODMAP‐armer Brühe

Knusprige Cracker mit cremigem Pastinaken-Kräuter‐Dip

Wer braucht schon Pasta? Her mit leckeren Gemüsenudeln aus Pastinaken!

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Die Pastinake ist ein bekömmliches Gemüse bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und Reizdarm. Sie ist FODMAP-arm, fructosearm, sorbitarm und leicht verdaulich. Hol dir jetzt die Zubereitungstipps und Rezepte auf meinem Blog Weglasserei.

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