Warum tut mein Körper mir das an?!

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Warum tut mein Körper mir das an?

Du fragst dich, warum dein Körper dich mit Bauchkrämpfen auf die Couch fesselt.

Warum er dich mit Durchfall für Stunden auf der Toilette fest sitzen lässt.

Und er dich damit von einem entspannten Freitagabend mit deinen Freunden im Restaurant abhält.

Warum er das Essen nicht akzeptiert und dir die Freude am Essen verdirbt.

Auch ich habe lange meinen Körper, besonders meinen Bauch, getrennt von mir gesehen. Er hat mich gequält und er war für mich unberechenbar. Ängstlich habe ich gegessen – würde ich die nächste Stunde drei Mal zur Toilette sprinten oder würde ich mit Bauchkrämpfen davon kommen?

Doch die Wahrheit ist: Dein Bauch hat sich nicht gegen dich verschworen – und auch kein anderes Organ oder Körperteil.

Er möchte dich nicht quälen, leiden lassen oder dir das Leben vermiesen. Er möchte für dich sorgen und dir zeigen, dass du gerade etwas tust, was dir nicht gut tut.

Sei mal kurz ehrlich zu dir

Kannst du nicht auf Süßigkeiten und Fertigpizza verzichten? Achtest du auf eine verträgliche und gesunde Ernährung?

Wenn nicht, dann ärgerst du damit deinen Körper – und nicht andersherum.

Wenn du jahrelang Tafelweise Schokolade, Limo, Pasta und Pizza gefuttert hast, sind die guten Darmbakterien irgendwann beleidigt. Sie freuen sich über Gemüse, etwas Obst, Sprossen, Salat, Hirse und andere nährstoffreiche Lebensmittel. Zucker dagegen ist das Lieblingsessen der schlechten Darmbakterien. Wenn du sie damit reichlich fütterst, fühlen sie sich wohl und vermehren sich. Sie sind nicht sonderlich rücksichtsvoll und verdrängen die guten Darmbakterien. Was gibt es für die guten auch noch für einen Grund zu bleiben? Gutes Essen bekommen sie schließlich auch nicht mehr. Wenn du in einem Restaurant kein gutes Essen bekommst, gehst du auch nicht mehr hin, oder?

Ja, du hast richtig gelesen: Du kannst dir den guten Darmbakterien nicht sicher sein.

Sie verabschieden sich, wenn du schlecht für sie sorgst. Wenn du dich aber liebevoll um sie kümmerst – mit gesundem Essen und wenig Stress – dann tun sie auch das Beste für dich. Sie schützen deine Darmschleimhaut, verwerten dein Essen, sorgen für gute Stimmung, halten dich gesund und du fühlst dich rundum wohl.

Ergreifen die guten Darmbakterien die Flucht, gerät der Darm aus dem Gleichgewicht. So kann eine Unverträglichkeit entstehen.

Sieh deinen Bauch nicht als abgespalten von dir und deinem Körper oder als störendes Organ.

Dein Körper ist dein Kompass

Er zeigt dir, ob du in die richtige Richtung läufst. Ob du die richtigen Lebensmittel isst oder ob du gut für deine Gesundheit sorgst.

Er zeigt dir erst sanft mit Bauchschmerzen und Blähungen, dass du vom Weg abgekommen bist. Wenn du seine Signale nicht wahr nimmst, greift er zu drastischeren Mitteln, wie Krämpfen, Durchfall oder Verstopfung.

Was glaubst du, wie verzweifelt dein Körper ist, weil du die Signale als Strafe deutest? Er möchte dir doch nur helfen.

Aber im turbulenten und oft stressigen Alltag hast du verlernt deinen Körper und die Signale, die er dir sendet, wahr zu nehmen.

Wir können ja nicht mal mehr Hunger und Durst auseinander halten. Wenn du Durst hast, dann hast du bereits einen Wassermangel, wusstest du das?

Solche Signale können wir heute kaum noch deuten. Wir können uns an jeder Ecke etwas zu essen kaufen und essen nicht nur bei Hunger, sondern auch aus Freude, Frust und Langeweile. Ok, mit einer Unverträglichkeit ist es nur jede vierte Ecke. Aber auch damit musst du nicht hungern.

Aber auch von außen wird dein Körper-Kompass durcheinander gebracht: Ärzte, die dir sagen, dass deine Beschwerden nichts mit dem Essen zu tun haben. Kollegen die sich nicht vorstellen können, dass dich ein Essen an die Toilette fesselt. Tanten, die dir sagen, dass es so etwas früher nicht gab. Onkel, die dir einen Therapeut empfehlen. Freunde, die dir sagen, dass du dich nicht so anstellen sollst. Facebook-Posts die Unverträglichkeiten als neuste Mode hinstellen.

Wen verunsichert das nicht am Anfang?

Lerne deinen Körper wieder zu verstehen

Wie das gehen soll?

  1. Lass dir von niemandem einreden, dass du dich nicht so anstellen sollst! Auch nicht, dass du dir deine Beschwerden nur einbildest, du eine Therapie brauchst oder sonst irgendwas! Bleib deinen Beschwerden auf der Spur. Gib nicht auf bevor sie nicht verschwunden sind.
  2. Wenn du merkst, dass du Getreide oder ein anderes Lebensmittel nicht verträgst, dann lass es weg! Egal was andere sagen. Dass das keine Ausrede ist, um ungesund zu essen, brauche ich ja nicht dazu zu schreiben.
  3. Teste welche Lebensmittel dir bekommen. Das funktioniert am besten mit einem Ernährungstagebuch. Trage dort für vier Wochen ein, was du isst, welche Beschwerden du hattest und als Frau auch, wenn du deine Periode hast. Notiere auch Stress und deine Stimmung. Indem du diese Punkte genau aufschreibst, setzt du dich mit dir und deinem Körper auseinander. So lernst du verschiedene Arten von Bauchschmerzen auseinander zu halten – kommen sie vom Stress, dem Essen oder der Periode?
  4. Du isst schon länger gesund und verträglich, hast aber immer noch Beschwerden? Dann schau dich mal in deinem Leben um. Läuft alles so, wie du das gerne hättest? Oder lebst du nach den Erwartungen anderer – deinem Chef, der Gesellschaft, deinem Partner, deiner Eltern? Ist es vielleicht an der Zeit dein Leben nach deinen Wünschen zu gestalten?

Darum tut dein Körper dir das an

Dein Körper möchte nur gut für dich sorgen. Er meldet sich, wenn du gerade nicht gut für dich sorgst oder er durcheinander gebracht wurde – z.B. durch Antibiotika. Ignoriere die Signal nicht länger, sondern sieh sie als Kompass an. Das ist am Anfang schwierig, da wir verlernt haben auf die Signale zu hören. Aber mit etwas Übung und einem Ernährungstagebuch kannst du wieder lernen auf deinen Körper zu hören. Er beschwert sich nicht nur über unverträgliches oder ungesundes Essen, sondern auch über Stress, unterdrückte Wünsche, zu viele Sorgen usw. Beziehe also immer dein ganzes Leben mit ein, wenn du dich auf die Suche nach deinen Beschwerden machst.

Dein Körper ist dein Kompass und dein Freund.

Wie ist dein Verhältnis zu deinem Bauch? Teile es in den Kommentaren mit uns.

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